Wetter-Ensembles und Live-Marktdaten rein, risikobewusster Dispatch raus — ein MILP-Planer für den optimalen Plan, ein CVaR-Planer, der die schlechteste Stunde bepreist, bevor sie eintritt, alle 15 Minuten neu berechnet. Nachgewiesen auf realen niederländischen Marktdaten, gebaut für Europas Merchant-Ära.
Ein Optimierungskern, jede Abrechnungsperiode neu aufgebaut, abgestimmt auf die Physik jeder Anlage und die Volatilität der europäischen Viertelstunden-Bilanzkreismärkte.
Alle 15 Minuten lässt Powerlys drei Planer laufen und wählt den besten — das System ist optimal, wo möglich, und sicher, wo nötig.
Ein gemischt-ganzzahliger Optimierer findet den global optimalen Dispatch über das Portfolio — unter Berücksichtigung der Prognose und jeder physischen Nebenbedingung: Rampenlimits, Ladezustand, Zyklusbudgets.
Ein expliziter Risikoregler — aggressiv, ausgewogen oder konservativ —, der die schlechtesten 5 % der Ergebnisse direkt bepreist. Risikokomitees und Kreditgeber lesen ihn nativ; eine Black Box nicht.
Ein transparenter regelbasierter Planer als Sicherheitsnetz — damit es immer eine solide Entscheidung gibt, auch wenn Daten oder Modelle degradiert sind.
Betreiber rechnen Bilanzkreisabweichungen alle 15 Minuten gegen Preise ab, die innerhalb eines Tages um Tausende Euro pro MWh schwanken können. Wer das durchschnittliche Ergebnis optimiert, lässt den Tail unbewirtschaftet — und im Tail bluten Portfolios.
Das Methodenpapier hinter diesem Abschnitt (auf Englisch): der CVaR-Planer, seine Rockafellar–Uryasev-Linearisierung und sein Zusammenspiel mit dem Erwartungswert-MILP und dem regelbasierten Fallback über vier Anlagentopologien hinweg. Die Belege bestehen aus zwei Teilen: einem kontrollierten Simulationsexperiment, das zeigt, wie sich die Methode verhält, und einem 79-Tage-Backtest auf echten niederländischen Day-Ahead- und TenneT-Ausgleichsenergiepreisen, in dem sich der Erlösvorsprung des Erwartungswert-Planers von +14,0 % reproduzierte — die Imbalance-Kosten-Trennung aus der Simulation dagegen nicht. Was die Tail-Versicherung in volatilen Fenstern wert ist, klären Pilotprojekte.
Preprint auf SSRN lesenDer Planer ist nur so gut wie das, was er sieht. Powerlys füttert ihn mit einem vollen Spektrum an Zukunftspfaden, nicht mit einer Punktprognose.
Ein volles Wetter-Ensemble erfasst die Bandbreite dessen, was Wind und Einstrahlung tun könnten. Das ist der Rohstoff für ehrliches Risiko, nicht für falsche Präzision.
Jedes Wetter-Member wird über die Physik der Anlage in Leistung umgerechnet — Turbinenkurven, Modulgeometrie — keine gefittete Black Box.
Erzeugungs- und Preisszenarien fließen direkt in den CVaR-Planer — die Dispatch-Entscheidung berücksichtigt die Streuung der Ergebnisse von vornherein.
Derselbe Optimierungskern verarbeitet jede Anlagenform nativ — keine angeflanschten Modelle, keine Rewrites pro Anlage.
Einstrahlungsgetriebene Erzeugung mit Abregelung und Wechselrichter-Limits.
Turbinen-Leistungskurven mit Rampen- und Verfügbarkeits-Constraints.
Erzeugung plus Speicher am selben Standort, als eine Anlage co-optimiert.
Ladezustand, Zyklusbudgets und Degradation in jeden Zyklus eingepreist.
Wo die Engine auf dem Weg vom Prototyp zur Produktion steht — ehrlich benannt.
MILP + CVaR-Planer und Prognose-Frontend implementiert über vier Topologien.
Läuft auf realen niederländischen Marktdaten — TenneT-Bilanzkreis, ENTSO-E Day-Ahead, Wetter-Feeds.
Bisherige Ergebnisse sind Backtests auf realen Marktdaten, dokumentiert im CVaR-Whitepaper.
Pilotgespräche mit niederländischen Betreibern laufen — kostenlos, auf deren eigenen Daten. Der Schritt vom Schatten- in den Live-Betrieb.
Die niederländische SDE++-Ära weicht der Merchant-Exponierung — in Negativpreisstunden fließt schon heute keine Förderung, und neue Kapazität läuft zunehmend voll merchant; Dispatch-Qualität schlägt direkt in der GuV auf.
Netzengpässe und ein volatiler Bilanzkreismarkt ziehen Großbatterien in Rekordtempo ans niederländische Netz — und in Batterien konzentrieren sich Dispatch-Wert und Tail-Risiko.
Negativpreisstunden und Intraday-Spreads brechen Rekorde. Jeder Trend vergrößert genau die Lücke, für deren Schließung unsere Tail-Risk-Engine gebaut ist.
Powerlys ist heute TRL 6 und läuft im Schattenbetrieb auf realen Marktdaten über vier Anlagentopologien. Bisherige Ergebnisse sind Backtests auf realen Marktdaten (validiert am niederländischen Markt, dem strengsten Viertelstunden-Bilanzkreisregime Europas); Live-Piloten mit Betreibern — zuerst in den Niederlanden, dann in der weiteren EU — sind der nächste Schritt. Wir sind EIC-Accelerator-Bewerber; unser europäischer Sitz entsteht derzeit in Tallinn, Estland.
Wir fahren einen kostenlosen Piloten auf Ihren Daten. Sie behalten alles, sauberer Exit — und der Dispatch-Wert zeigt sich aus erster Hand.
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